Pfropfen

Dieses Verfahren wird zur Vermehrung bzw. Erhaltung wertvoller Arten verwendet. Es wird auch angewendet, wenn sich die zu pfropfende Art auf eigener Wurzel als besonders empfindlich gilt. Beim Pfropfen wird die zu pfropfende Pflanze (Pfröpfling) und die meist robustere Unterlage (Pfropfunterlage) entsprechend zugeschnitten und unter mäßigen Druck in der Art vereinigt, dass sich möglichst große Bereiche beider Leitbündel überlagern. Gerne werden Gummibänder oder eine Pfropffeder (siehe Querpfropfung) dazu verwendet, um den notwendigen Anpressdruck über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.

Man dosiert den Anpressdruck abhängig von Art und Größe der verwendeten Pflanzen nach Gefühl. Um das Herausdrücken des Pfröpflings bei Spaltpfropfungen zu verhindern, können die Pflanzen durch längere, entsprechend kräftige Kakteendornen miteinander verbunden werden. Die Unterlage wird am Besten unmittelbar unter dem beginnenden Jahresneutrieb abgetrennt. Abgesehen von Notpfropfungen gilt als günstigste Pfropfzeit das erste Wachtumsdrittel der Pfropfunterlage - beide Teile (Pfröpfling und Unterlage) sollen im Trieb sein. Als Pflegeerfordernisse für die nun gepfropfte Pflanze gelten allgemein die Pflegeanforderungen (ausgenommen Winterhärte) der Unterlage.

Ausgewählte Pfropfunterlagen

Gerade Pfropfung auf Echinopsis (siehe auch 2. Beispiel)

Hylocereus adustus-web

Hylocereus adustus

Hylocereus trigonus-web

Hylocereus trigonus

Opuntia bergeriana-web

Opuntia bergeriana

Pereskiopsis-web

Pereskiopsis spec.

Trichocereus macrogonus-web

Trichocereus machrogonus

Trichocereus pachanoi-web

Trichocereus pachanoi

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Trichocereus pasacana

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Trichocereus spachianus

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